Arlit liegt im Niger, am Rande der Sahara. Nicht weit von der Stadt finden sich große Uranvorkommen, die in den 70er Jahren zu einem Boom führten, sodass die Stadt damals auch als „zweites Paris“ bekannt war. Inzwischen sind die großen Zeiten vorbei, die gesundheitlichen Folgen des Uranabbaus unübersehbar und Arlit ein wichtiger Transitort für Afrikaner auf dem langen Weg Richtung Europa. Die Magie des Ortes ist unverändert geblieben. Der Film porträtiert eine Stadt und ihre Bewohner, deren Wohl vom europäischen Geld abhängt. Und deren Träume von einer neuen Existenz in Europa handeln. Ein aktueller Film über das reale Leben in der Wüste. (also leider ab 18 Jahren)