Baruch ist Schriftsteller und arbeitet an einem Buch über Benedetto Spinoza, einen jüdisch-niederländischen Philosophen des 17. Jahrhunderts. In einem Vorort von Tel Aviv sitzt er vor seinem Computer und versucht in die Geheimnisse des ewigen Glücks einzudringen. Um sein Wohnhaus versammelt sich ein bizarres Leben: der Schlagzeuger Jackie schleppt Touristinnen ab und die Lehrerin Aliza ärgert sich über ihren fußballbesessenen Ehemann. Dann sind da ein Geheimpolizist und seine Frau mit sechs Kindern und einer kaputten Waschmaschine, eine muntere schwedische Weltenbummlerin, eine Gruppe von ständig trainierenden Sportlern und zwei Agenten auf dem gegenüberliegenden Dach. Unbeeindruckt von den kleinen Dramen um ihn herum spaziert die Reinkarnation Spinozas durch die Nachbarschaft und gibt kluge Sentenzen von sich. Auch wenn er den Nachbarn manchmal auf die Nerven geht: Am Ende werden sie Baruch Recht geben müssen.