Filmarchiv

Lust zu stöbern? Hier finden Sie Filme, die seit Januar 2001 im Cinema Quadrat gezeigt wurden.

Billie - Legende des Jazz

GBR

2019

James Erskine

Billie Holiday, die melancholischste Stimme des Jazz, ist auch über 60 Jahre nach ihrem frühen Tod eine der meistgehörten Künstlerinnen. Ihr erfolgreiches Leben auf der Bühne überdeckte eine schwere Kindheit und ein Leben voller Höhen und Tiefen. Der Song „Strange Fruit“, ein Vorreiter für Black Lives Matter, schaffte ihr einflussreiche Feinde, darunter das FBI. In den 1970ern versuchte sich die Journalistin Linda Lipnack Kuehl an einer umfangreichen Biografie und konnte dafür unzählige Jazzmusiker und Zeitzeugen interviewen. Bis auch sie ein zu frühes Ende fand. Der Film erzählt die Geschichte von Billie Holiday anhand dieser Interview-Tonbänder, die hier erstmals veröffentlicht werden: Die O-Töne aus erster Hand von Wegbegleitern der Sängerin, mit all den Widersprüchen in den verschiedenen Aussagen, zeichnen ein umfassendes Bild der Jazzlegende.

Wächter der Wüste

GBR

2008

James Honeyborne

WÄCHTER DER WÜSTE erzählt in atemberaubenden Bildern die Geschichte des jungen Erdmännchens Kolo und seiner Familie. Kolo ist das jüngste von vier Geschwistern und wirbelt ordentlich Staub auf bei seinem Versuch, in der Kalahari erwachsen zu werden. Sein großer Bruder unterstützt und beschützt ihn dabei, den harten Alltag zu überstehen. Nur bringt das Leben auch in der Wildnis einige Überraschungen mit sich. Diskussionspartnerin: Martina Jünger, Grüne Schule Luisenpark (Absolventin des Freiwilligen Ökologischen Jahres)

Mein Mann Picasso

USA/GBR

1996

James Ivory

Anthony Hopkins, Julianne Moore

Dieser Film konzentriert sich auf die stürmische Beziehung zwischen Picasso und der jungen, talentierten Françoise Gilot, die den Mann ihres Lebens 1943 im besetzten Paris kennenlernt. Das gemeinsame Leben entwickelt sich rasch zu einem spannungsgeladenen Drama. Für Gilot wird die Nähe zu dem ungeheuer dominanten Künstler über zehn Jahre hinweg auch zu einer Frage des Überlebens ihrer eigenen malerischen Ambitionen, bis sie „ihren Mann Picasso“ 1953 verlässt. Der biographisch gewählte Zeitraum führt die Filmzuschauer nach Südfrankreich, wo sich Picassos Schaffen in einer Phase der Neuorientierung vor allem mit antiker mediterraner Kunst und Keramik auseinandersetzt.
Einführung: Dr. Dorothee Höfert

Identität

USA

2003

James Mangold

John Cusack, Ray Liotta, Amanda Peet

Zehn Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben, suchen in einer sturmdurchpeitschten Nacht durch eine Verkettung merkwürdigster Zufälle in demselben, heruntergekommenen Motel mitten in der Wüste Zuflucht. Jeder von ihnen verbirgt ein Geheimnis – der Limousinen-Chauffeur, eine TV-Schauspielerin, ein Cop, sein Gefangener, ein entflohener Schwerverbrecher, ein Callgirl, ein gerade frisch verheiratetes Pärchen, eine Familie in Not und ein nervöser Motelmanager. Als ein grausamer Countdown einsetzt, bei dem einer nach dem anderen auf brutalste Weise zu Tode zu kommen droht, macht sich Angst breit … und mit ihr eine Erkenntnis: Wollen sie überleben, müssen sie das große Geheimnis lösen, das sie in dieser Nacht zusammengebracht hat. Mit Einführung und anschließender Analyse von Dr. Peter Bär.

Man on Wire - Der Drahtseilakt

GBR

2008

James Marsh

Am 7. August 1974 balancierte ein Franzose namens Philippe Petit auf einem Drahtseil zwischen den Twin Towers des World Trade Centers in New York, den beiden höchsten Türmen der damaligen Welt. Nachdem er eine Stunde lang ohne Netz oder Sicherheitsgurt auf dem Drahtseil tanzte, wurde er festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Bis zu diesem Moment hatte niemand außer Petit und seinen Komplizen, mit denen er diesen illegalen "Coup" monatelang zusammen vorbereitet hatte, je etwas davon erfahren. James Marshs Dokumentarfilm MAN ON WIRE erweckt Petits unglaubliches Abenteuer wieder zum Leben durch das Zeugnis aller beteiligten Konspiranten, die ein einmaliges und wunderschönes Kunststück schufen, das als "das künstlerische Verbrechen des Jahrhundert" in die Geschichte einging. Philippe Petit probt seine Drahtseilakte ausschließlich zur Musik von Michael Nyman, weshalb seine Musik ebenfalls für MAN ON WIRE verwendet wurde.

Shadow Dancer

IRL/GBR

2012

James Marsh

Clive Owen, Andrea Riseborough

Die Geschwister Gerry, Connor und Colette schließen sich dem Widerstand der IRA gegen die Briten an. Ihr Briten-Hass sitzt tief, denn ihr kleiner Bruder kam bei einem Gefecht zwischen IRA und dem Militär zu Tode. Collette soll nun eine Bombe im Londoner Subway platzieren. Als sie vom britischen Geheimdienst erwischt wird, bietet ihr Mac, dem sie später näher kommt, einen Deal an: entweder, sie spioniert die IRA aus, oder es winken 25 Jahre Knast. „Stilsicher erzählt Marsh neben der politischen Geschichte von den Rissen, die der IRA-Aktivismus Familien zugefügt hat“, schreibt Kollege Kurz.

Verführt und verlassen

USA

2013

James Toback

Alec Baldwin, Ryan Gosling, Jessica Chastain, Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Roman Polanski

2012 besuchen James Toback und Alec Baldwin das Festival in Cannes. Sie wollen ihr neues Filmprojekt verkaufen, ein Irak-Remake von DER LETZTE TANGO VON PARIS, inszeniert von Toback, mit Baldwin als Hauptdarsteller und Produzent. Nun sind sie auf der Suche nach Geldgebern und Stars, und sie haben eine Kamera dabei. VERFÜHRT UND VERLASSEN ist eine höchst vergnügliche Abrechnung mit dem Filmbusiness, in dem die Mechanismen des Hollywoodbetriebes augenzwinkernd bloßbelegt werden. Zu 95 Prozent bestehe des Lebens eines Regisseurs aus Geldeintreiben, zu fünf Prozent aus dem Filmen – dieses Orson Welles-Bonmot ist dem Film vorangestellt.
Zwischen Pitches, Networking-Treffen und Plaudereien ist Ryan Gosling einer der Box Office-kompatiblen Stars, die Toback und Baldwin für ihren geplanten Film treffen – er ist einer der Großen im Geschäft, gleichwertig neben Scorsese, Coppola oder Polanski.

Der Musterschüler

USA

1927

James W. Horne

Buster Keaton, Ann Cornwall

Zu Beginn zeigen wir die immer noch schönste Sportsatire der Filmgeschichte: Buster Keaton predigt als Musterschüler gegen den Körper und für den Geist. Seine Lehrer sind begeistert, ganz im Gegensatz zu seinen Mitschülern. Seine Angebetete meint nur: „Du Idiot, jeder weiß doch, daß Frauen auf sportliche Typen stehn!“ So versucht er sich heimlich in einigen Sportarten – mit haarsträubenden Ergebnissen. Zum Spitzenmehrkämpfer wird er erst, als ein „wahrer“ Athlet seine Liebste in ein Zimmer einsperrt und sie so zur Heirat zwingen will. Eigentlich ein erstaunlicher Film für den hervorragenden Akrobaten und begeisterten Sportler Keaton, der einmal sogar seine Karriere aufs Spiel setzte, nur um für eine Baseballmannschaft als Maskottchen aufzutreten Vorfilm: DER SÜNDENBOCK (THE GOAT, 1921, 21 Min.): Buster wird fälschlicherweise als gefährlicher Gangster angesehen: Die Leute fliehen vor ihm und die Polizei jagt ihn…

Die Frau In Schwarz

GBR/SWE/CAN

2012

James Watkins

Daniel Radcliffe, Ciarán Hinds, Janet McTeer, Liz White

Im viktorianischen England: Ein junger Anwalt soll in einem düsteren Herrenhaus den Nachlass der verstorbenen Besitzerin regeln, doch das Haus birgt ein dunkles Geheimnis. Vom klassischen Gothic Horror inspiriert zieht der opulent ausgestattete Film höchst wirkungsvoll alle Register des Genres.

Der Unsichtbare

USA

1933

James Whale

Claude Rains, Gloria Stuart

Auch, wenn Sie nicht am gesamten Symposium teilnehmen, können Sie Karten für die Spielfilme kaufen. Es gilt dabei freie Platzwahl – bei Online-Reservierung/-kauf müssen Sie aus technischen Gründen dennoch einen Platz auswählen.
Dr. Jack Griffin, Wissenschaftler, steigt in einem Landgasthof ab; er ist mit Bandagen und dunkler Brille komplett vermummt. Er hat ein Unsichtbarkeitsserum entwickelt und an sich selbst ausprobiert, aber noch kein Gegenmittel gefunden, das die Wirkung wieder aufhebt. In der Abgeschiedenheit des verschneiten Dorfes hofft er, die Ruhe zur weiteren Forschung zu finden – doch sein Auftreten erweckt Misstrauen, er flieht – und tötet einen Polizisten. Denn von einer Nebenwirkung seines Serums weiß Griffin nichts: Es verändert den Charakter zum Bösen hin…
Nach dem Roman von H. G. Wells inszenierte James Whale (FRANKENSTEIN) einen weiteren Horrorklassiker der Universal-Studios: John P. Fulton schuf dabei bahnbrechende Specialeffekte, unter anderem einen Vorläufer des Blue-Screen-Verfahrens. Für die äußerst schwierige Szene, in der der Unsichtbare sich vor dem Spiegel enthüllt, wurden vier Einzelsequenzen übereinandergelegt.
Eintrittspreise für die Filme des Mannheimer Filmsymposiums. 10 Euro / erm. und Mitglieder 8 Euro

Itty Bitty Titty Committee

USA

20007

Jamie Babbit

Melonie Diaz, Nicole Vicius, Melani Mayron, Carly Pope

Anna ist ein durchschnittlicher amerikanischer Teenager. Vielleicht überdurchschnittlich verunsichert, vielleicht unterdurchschnittlich politisch. Von ihrer Freundin verlassen, vom College abgelehnt lernt sie Sadie kennen. Die ist sexy, und sie ist Anführerin der radikalen, punkfeministischen Gruppe „Clits in Action“, kurz CIA. Anna, verliebt in Sadie, heckt einen krassen Plan aus, wie CIA landesweit Aufmerksamkeit erregen könnte…
Die radikalfeministische Satire ist so aktivistisch wie unverkrampft; eine New Yorker Kritikerin schrieb: „Für alle, die am Zustand der Welt oder des Kinos verzweifeln, hat dieser Haufen revoltierender Lesben eine Megadosis Hoffnung parat.“

Justine

GBR

2000

Jamie Patterson

Tallulah Haddon, Xavien Russell, Sophie Reid, Kirsty Dillon, Sian Reese-Williams, Steve Oram

Justine ist eine junge Frau mit ausgeprägter Intelligenz, aber einem ebenso starken Hang zur Selbstzerstörung. Sie findet sich gefangen in einer Welt, in der Alkohol die einzige Flucht aus der Sinnlosigkeit zu sein scheint. Eines Tages lernt sie bei einem Ladendiebstahl Rachel kennen, und die Möglichkeit von Glück, Liebe und einer hellen Zukunft beginnt sich abzuzeichnen. Doch ihr Schmerz sitzt tief, und als die Dämonen in ihrem Inneren an die Oberfläche kommen, beginnt sich Justine zu fragen, ob sie sich das Konzept Hoffnung überhaupt erlauben kann.
Die emotionale, ehrliche Liebesgeschichte in Brighton, dem legendären englischen Seebad, glänzt durch das kantige Charisma seiner Hauptfigur, die sich selbst im Weg steht – selbst, wenn es ein Ausweg ist.

Der Flug Der Biene

Jamshed Usmonov, Min Wen Hun

Muhammadschoni Schodi, Masturai Ortik, Taghoimurodi Rosik

unfreundlichen Nachbarn nicht die Fassung. Dieser hat genau an die Grundstückgrenze seine Toilette gebaut, die nun das Haus des Lehrers vollstinkt. Zuerst wollte der Lehrer mit dem Nachbarn darüber reden, doch der setzt ihn einfach vor die Tür. Daraufhin geht er zum Bürgermeister, der aber belehrt ihn nur über die Unantastbarkeit von Privateigentum: Auf seinem Hof könne eine Jauchegrube graben, wer will. Um dennoch Gerechtigkeit zu erlangen, erwirbt der Lehrer ein Grundstück neben dem Haus des Bürgermeisters und beginnt dort mit dem Bau einer öffentlichen Toilette für die Besucher des Basars. Allen Anfeindungen und Machtdemonstrationen zum Trotz gräbt er immer tiefer. In verblichenen schwarz-weiß Bildern und mit einer rührenden Komik erzählen Jamshed Usmonov und sein südkoreanischer Co-Regisseur Min Wen Hun eine skurrile Parabel über Bürgerrechte und Gemeinsinn, die auf dem Festival des osteuropäischen Films in Cottbus 1999 sowohl den Haupt- als auch den Publikumspreis erhielt. Die Homepage des Verleihs: www.neuevisionen.de

Songs for Joy

DEU

2025

Jan Becker

Dokumentarfilm

„Wir vertonen Eure Texte!“ riefen die beiden Hamburger Musiker Carsten „Erobique” Meyer und Jacques Palminger in die Veddel hinein, und die Texte kamen. 200 Stück genau genommen. Mit ihnen kamen die vielfältigen Geschichten und Seelenzustände der Leute, die in diesem Viertel leben. So entstand während einer mehrwöchigen öffentlichen Session in der säkularisierten Veddeler Immanuelkirche ein Abend voller Songs und Schlager und ging von dort mit allen Beteiligten, mit der ganzen Mischpoke, auf die ganz große Bühne: die des Deutschen Schauspielhauses, „ein großes Theater am Hauptbahnhof“, wie es die Musiklehrerin ihrem Kinderchor beschreibt, der dort natürlich auch mit dabei ist…

Der Film begleitet Jacques Palminger (Studio Braun, Fraktus) und Carsten Meyer (aka Erobique) bei ihrem Musik-Theater-Projekt „Songs for Joy”, das im Mai 2024 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schauspielhaus auf der Veddel entstand und in zwei Konzerten vor vollem Haus auf der großen Bühne gefeiert wurde.

Wintermärchen

DEU

2018

Jan Bonny

Thomas Schubert, Ricarda Seifried, Jean-Luc Bubert, Peter Eberst, Lars Eidinger, Kazim Demirbas

„Es muss mal wieder richtig knallen!“ Die Beziehung von Becky und Tommi wird dominiert von zerfressender Langeweile, Frust und Abhängigkeit. Ihr Kosmos in der schmuddeligen Wohnung ist winzig, ihre Pläne groß. Plötzlich steht Maik in der Küche, und aus dem passiven Duo wird ein explosiver Dreier. Zusammen wollen sie als Terrorzelle Ausländer ermorden und landesweite Aufmerksamkeit erzeugen!
Deutschland in eisigen Zeiten und ein rechtsradikales Trio im Wahn – Jan Bonny begibt sich mitten hinein in die Lebens- und Geisteshaltung von NSU-ähnlichen Terroristen, springt zwischen Mordanschlägen, alkoholseligen Feiern und ödem Nichtstun und lässt dem Zuschauer keinen Ausweg: „Das ist der härteste, hässlichste und trotzdem fabelhafteste deutsche Film.“ (Die Welt)

Europe, She Loves

CHE/DEU

2016

Jan Gassmann

Vier Liebespaare in vier Städten an den Peripherien Europas. In Dublin, Sevilla, Thessaloniki und Tallinn porträtiert der Schweizer Filmemacher Jan Gassmann vier Paare: Einmal spürt er den Auswirkungen der Politik auf das private Leben nach, zum Zweiten feiert er ein Lebensgefühl der 20- bis 30-Jährigen irgendwo zwischen prekären Verhältnissen und unbeschwerter Gegenwartslust. Gassmann erzählt in ganz subjektiver Erzählweise halbdokumentarisch von einer das Leben improvisierenden Generation, spricht die großen Probleme einer europäischen Jugend ohne Perspektive an und findet dabei auch ganz intime Einblicke ins Liebesleben seiner Protagonisten.

Heimatland

CHE

2015

Jan Gassmann, Michael Krummenache

Peter Jecklin, Dashmir Ristemi, Julia Glaus

Zehn Regisseurinnen und Regisseure betrachten die Schweiz. Und die Schweiz geht unter. Eine düstere, bedrohliche Wolke breitet sich über der gesamten Eidgenossenschaft aus, doch die Bürger reagieren ganz unterschiedlich auf den drohenden Sturm: Manche ignorieren die Situation, andere verbarrikadieren sich angstvoll, wieder andere feiern den Weltuntergang. Und wer fliehen möchte, stößt auf EU-Grenzen, die keinen Schweizer mehr durchlassen. Durch die ineinander verschlungenen Erzählstränge fällt kaum auf, dass es sich bei HEIMATLAND um ein Gemeinschaftsprojekt handelt: Den zehn Filmemachern gelingt ein einheitlicher Stil mit klarer, kritischer Haltung, eine ätzende Parabel auf die inhumanen Abgründe der Schweizer Seele.
„Ein Kollektivfilm, der just ein anderes Kollektiv, eine Nation, einen Bund von Brüdern derart radikal in Frage stellt, dass es eine Lust ist, dieser Dekonstruktion eines Landes zuzusehen.“ (kino-zeit.de)

39,90 Neununddreissigneunzig

FRA

2007

Jan Kounen

Jean Dujardin, Jocelyn Quivrin, Patrick Mille

Octave Parango hat es geschafft – zumindest oberflächlich betrachtet. Er ist jung, talentiert, schwimmt im Geld und gehört zu den erfolgreichsten Kreativen seines Faches. Seine Welt ist die Werbebranche. Er arbeitet für die größte Agentur „Ross & Witchkraft“ und entscheidet heute, was die Welt morgen kaufen wird. Die Frauen stehen bei ihm Schlange, die Ideen kommen innerhalb weniger Minuten. Er legt die schönsten Models flach und feiert die rauschendsten Partys, bis er seine große Liebe trifft und an seiner Scheinwelt zu zweifeln beginnt. Der Film basiert auf dem autobiographischen Roman des ehemaligen Werbetexters Frédéric Beigbeder und fungiert in der weihnachtlichen Jahreszeit bestens als Konsumkritik.

Auf Der Suche

DEU/FRA

2011

Jan Krüger

Corinna Harfouch, Nico Rogner

Simon, ein junger deutscher Arzt, ist verschwunden. Seine Wohnung in Marseille, wo er zuletzt gearbeitet hat, ist verlassen. Seine Mutter Valerie ist verzweifelt und bittet Jens, den Ex-Lover von Simon, um Hilfe. Gemeinsam machen sie sich in der französischen Hafenstadt auf die Suche und beginnen bald ihr eigenes Verhältnis zu Simon zu hinterfragen. Der ausgereifte dritte Spielfilm von Jan Krüger wurde erstmals im FORUM-Programm der Berlinale 2011 dem Publikum vorgestellt.

Die Geschwister

DEU

2016

Jan Krüger

Vladimir Burlakov, Julius Nitschkoff, Irina Potapenko

Brüderchen und Schwesterchen ziehen in Berlin-Neukölln von Bleibe zu Bleibe. Sie fallen dem Immobilienverwalter Thies auf. Er besorgt Bruno und Sonja unter der Hand eine leerstehende Wohnung und beginnt eine Affäre mit Bruno. Doch die Fronten in dieser merkwürdigen Dreiecksbeziehung sind längst nicht geklärt – sind diese Geschwister tatsächlich miteinander verwandt? Ein gelangweilter Immobilientyp, ein blonder Sonnyboy, eine geheimnisvolle Schöne: Stimmungsvolle Studie über Freiheiten, die man hat und die man sich nehmen muss.

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