Am 11. Juli findet die Monnem Pride statt – Cinema Quadrat ist mit einem Infostand dabei, und wir zeigen aus diesem Anlass vom 20. bis 22. Juli drei queere Filme:
„Skiff“ ist eine zärtliche Coming-of-Age-Geschichte mit toller Hauptdarstellerin; „Layla“ erzählt von der Liebe zwischen eine*r Drag-Performer*in und einem schwulen Yuppie; „Fireworks“ basiert auf einem realen Doppelmord im Italien von 1980, der zur Gründung von Arcigay, dem wichtigsten italienischen Verband für queere Rechte, führte.
Die 15jährige Malou wächst in einer belgischen Kleinstadt auf. Im Ruderverein zählt sie zu den Besten, wird dort aber von ihren Teamkameradinnen gemobbt. Als ihr Bruder Max ihr seine neue Freundin Nouri vorstellt, gerät ihr Leben aus den Fugen – sie verliebt sich und die Zuneigung scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
Die zärtliche und eindringliche Coming-of-Age-Geschichte fängt – auch dank einer großartigen Hauptdarstellerin – das Wunder der ersten Liebe und die Unausweichlichkeit des Erwachsenwerdens mit viel Empathie ein. „Vertieft sich zu einer Geschichte von überraschender emotionaler Wucht mit einem Schlussakt, der durch schmerzhafte Ehrlichkeit und stille Anmut nachhallt.“ (Cineuropa)
Preview vor dem Kinostart!
Die Monnem Pride findet am 11. Juli statt, ein Tag zum Feiern, Sichtbarsein und Zusammenstehen.
London im Pride-Monat. Drag-Performer*in Layla wird vom Marketing-Experten Max angeflirtet. Obwohl sie aus unterschiedlichen Welten kommen – Layla ist non-binär mit palästinensischen Wurzeln, Max ist schwul aus konservativ-britischem Elternhaus – entwickelt sich zwischen ihnen ein regelrechter Liebesrausch. Layla versucht, sich Max’ Lebenswelt anzupassen, um „kompatibler“ für ihn zu sein…
Was bedeutet es, jemanden zu lieben – und sollten wir dafür mitunter etwas von der eigenen Identität preisgeben? Regisseur*in Amrou Al-Kadhi – selbst non-binär und Dragperformer*in in London mit irakischen Wurzeln – über den Film: „Mit einer Mischung aus Liebeskomödie, dramatischen Momenten des Coming-of-Age Genres und dem lebhaften, bissigen Witz von Laylas Freund*innenschaften ist der Film ästhetisch und tonal so intersektional wie Layla selbst.“
Die Monnem Pride findet am 11. Juli statt, ein Tag zum Feiern, Sichtbarsein und Zusammenstehen.
Sizilien im Sommer 1982. Ganz Italien träumt vom Gewinn der Fußball-WM, Gianni und Nino träumen von einer Liebe ohne Angst. Sie begegnen sich erstmals, als sie mit ihren Mopeds aufeinanderknallen; aus Freundschaft entwickelt sich allmählich Liebe. Und das inmitten einer homophoben Gesellschaft und gegenüber konservativen Verwandten…
Eine unbeschwerte Liebesgeschichte mit Dolce-Vita-Atmosphäre wird zum Horrortrip in einem Klima von Hass und Unterdrückung: Inspiriert wurde der Film von einem realen Doppelmord, der 1980 das Land erschütterte und damals zur Gründung von Arcigay, dem wichtigsten italienischen Verband für queere Rechte, führte. „Mit Abstand einer der eindrucksvollsten und wichtigsten queeren Film in diesem Jahr!“ (queer.de)
Die Monnem Pride findet am 11. Juli statt, ein Tag zum Feiern, Sichtbarsein und Zusammenstehen.